Sommer 2012 - meine Ausrüstung (mit Fotos)

Ich bin zurück von meiner sommerlichen Radreise. Fotos von der Reise selbst wird's später geben. Als allererstes möchte ich für mich selbst die wichtigsten Erfahrungen mit der Ausrüstung aufschreiben. Die ungefähre Packliste hatte ich vor der Reise schon beschrieben, letztendlich stellt sich aber auch erst unterwegs heraus, welche Dinge nun wichtig sind und welche weniger.

Grundsätzlich habe ich gut gepackt. In diesem Fall half meine Erfahrung von früher sehr, und überflüssiges hatte ich fast gar nicht dabei.

Die positiven Überraschungen für mich waren

Wäscheklammern

Ich hatte zum ersten mal Wäscheklammern dabei. Sie machen das Leben im Zelt um vieles einfacher. Die Zeltschnüre, die als Wäscheleine dienen, sind selten waagerecht angebracht, und insbesondere bei Wind - in der Natur da draußen keine Seltenheit - sind diese Klammern unschätzbar wertvoll. Wiegen und kosten tun sie nix, so kommen sie ab jetzt auf jede Reise mit.

Buff

Ein buffartiges Haltuch hatte ich schon in Norwegen dabei. Durch das Vergessen eben jenes Tuchs kam ich unterwegs in die freudige Gelegenheit, das Original kaufen zu können. Der Unterschied ist gewaltig, ab sofort nichts anderes mehr!

Fenistil und Autan

Mehrere Male haben mir diese Chemiebomben den Tag oder die Nacht gerettet. Nie ohne!

Überzieher für Schuhe

Ich habe keinerlei wasserdichte Kleidung. Nicht, weil ich sie doof finde, sondern weil ich schlichtweg keine habe. Worauf ich aber nie verzichten würde, sind die wasserdichten Überzieher für die Füße, die mir mein Vater kurz vor knapp noch aufdrängte. Nichts ist schlimmer als nasse und damit kalte Füße. Selbst wenn der Regen schon aufgehört hat, schützen sie die Schuhe vor dem Spritzwasser des Vorderrades.

Baumwollhandtuch

Ein Luxus, ich weiß. Aber ein großartiger! Nie wieder werde ich eines dieser ekligen Synthetikhandtücher mitnehmen. Baumwolle ist und bleibt das angenehmste, was der Haut passieren kann. Mir egal, ob es schlecht trocknet und schwerer ist. Was gut für Arthur Dent ist, will ich auch.

Verbesserungswürdig waren

Radlhemden

Das Baumwoll-T-Shirt muss weiterhin sein. Die anderen beiden Oberhemden werde ich aber mit hochwertigeren Synthetikhemden ersetzen. Wie die Radhose sollen sie ebenso stylisch wie funktionell sein. Das ist aber nicht billig. Zu meiner Verteidung kann ich vorbringen, dass ich mein eigentliches zweites Hemd, das diese Kriterien erfüllt, ein paar Wochen vor der Reise verloren habe.

Windjacke

Meine geliebt Haglöffsjacke zeigt so langsam aber sicher Alterserscheinungen. Die Winddichtigkeit ist nur noch mäßig, gegen Regen war sie nie gewappnet. Das ist also ein weiteres sauteures Ausrüstungsteil, das im nächsten Jahr ersetzt werden muss.

Waschlappen

Ich hatte keinen. Das muss sich ändern, es macht die Körperhygiene abseits von einer warmen Dusche sehr viel einfacher.

2-Mann-Zelt

Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, das mein treues Arctis 2 zu groß für mich ist. So ordentlich, wie ich meine Taschen auch im Zelt immer gepackt hatte, war da viel Platz, den ich nicht brauchte. Vielleicht also Zeit, mal ein schön leichtes und teures Einmannzelt zu kaufen?

Fotos

Nun aber die Fotos. Mehr als alles anderes sind sie eine Merkliste für meine nächste Reise, wann und wohin auch immer die stattfinden wird.

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